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Das Vorhaben
Die Initiatoren
Beteiligte KünstlerInnen
Impressum
RAUMGESTALTUNG
 
Ostpreußenstraße 24 - 28
  
Bildentwurf Walter Pfannhuber Eröffnung
Freitag, 19. Juni 2009, 17.00 Uhr

Öffnungszeiten
Sa + So 20./21. + 27./28.,
ab 14.00 Uhr
Montag 22. - Freitag 26. Juni
für Interessengruppen, nach Absprache (Kunstinteressierte, Schulen, Kindergärten)

Klaus Hopf, Mainz
Website des Künstlers
Projektskizze - Projekttagebuch - Lebenslauf und Ausstellungsverzeichnis
zwischen dem 05.03.2009 und gestern
Flurtür "meiner Wohnung"
Herein ...

Hoffnung als Prinzip

Hoffen heißt für mich: Veränderung ist möglich. Als Mensch und Künstler treiben mich die Prinzipien der Hoffnung und des aufrechten Ganges. Es ist meine Hoffnung, dass sich Menschen nicht Ideologien, kommerziellen Zwängen oder dem Zeitgeist unterwerfen. Dass sie frei, selbstbestimmt und selbstkritisch denken und handeln. Die tägliche Realität zeigt ein anderes Bild: Unter der dünnen Schicht Zivilisation und unserem Wunsch nach menschlichem, kultiviertem und zivilisierten Handeln lauern archaische Wesen.

In meinen Bildern zeige ich das Archaische in uns und stelle es zugleich in Frage: Müssen wir wie Kain unseren Bruder töten? Müssen wir aus Machtverliebtheit den Nächsten vergessen? Für mich ist es keine Verleugnung der Realität, diese Fragen zu verneinen.

Mit Farbe und Form verweise ich auf das, was möglich sein kann. Meine Bilder fordern die phantasievolle Interpretation, auch den Widerspruch durch den Betrachter.
Auf meinen Bildern kristallisiert sich meine real-utopische Gedankenwelt immer in der menschlichen Figur. Ich bediene mich der anatomischen Maschinerie: der Knochen, Muskeln, Sehnen, Nerven, Adern, um dem menschlichen Wesen ein Bild zu geben.

Veränderungen möglich zu machen, bedeutet, sich von Konventionen zu lösen. Meine Farbauffassung erweitert den kunsthistorisch akzeptierten Farbkreis um ein nicht ermischbares Grün und damit um ungewohnte und reichere Farbkontraste.



Öl auf Putz - diese Maltechnik ist zwar sehr kompliziert, aber sie lässt eine einzigartige Tiefe entstehen und ein beeindruckendes Spiel der Farben.



Das Haus, die Wohnung bleiben bei aller Spurensuche Fragmente, skizzenhaft bilden sich Archetypen an den Wänden und finden nur teilweise zur Vollendung. An den Wänden sieht der Betrachter archaische Typen, von denen ich mir vorstelle, dass sie in dieser Wohnung gelebt haben.

Blaues Zimmer

Rotes Zimmer


Im roten Zimmer habe ich Ölmalerei mit Lasurtechniken in Acryl verbunden. Geht nicht? Lassen Sie sich überraschen.

Hausflur im Haus Nr. 26

Wo immer die Wand berührt wird und diese aufbricht, quillt Farbe aus der Wand und sammelt sich auf dem Boden des Treppenhauses.
Jedes Stockwerk hat seine eigene Farbe, erst im Fließen oder auf dem Boden mischen sich die Farben.